Vorberichte in der Gmünder Tagespost (links) und der Rems-Zeitung (rechts) am Donnerstag, 22. März 2018
Am Montag, 26. März 2018 erschien in der Rems-Zeitung die folgende Nachlese über die Jubiläumsfeier vom 23. März 2018 in der Gemeindehalle Gschwend:
Mountainbikerdürfen sich melden
Ortsgruppe Gschwend des Schwäbischen Albvereins feierte ihr 125-jähriges Bestehen
GSCHWEND (ml). Mit einem gelungenen Festabend beging die Ortsgruppe Gschwend des Schwäbischen Albvereins am Freitag ihr 125-jähriges Bestehen. Herbert Volland begrüßte als Vorsitzender besonders Bürgermeister Christoph Hald, den Vizepräsidenten des Hauptvereins, Hansjörg Schönherr, für den RemsMurr-Gau Klaus Heck aus Alfdorf und MdL Stefan Scheffold.
Bei einem kleinen Ausflug in die Geschichte verzeichnete Volland, dass sich schon fünf Jahre nachdem der Schwäbische Albverein 1888 in Plochingen aus der Taufe gehoben worden war, eine Ortsgruppe in Gschwend entstand. Erster Vertrauensmann war Oberförster Ortlieb, der sich auch im damals existierenden Gschwender Verschönerungsverein sehr engagierte. Das war der Verein, der damals den Badesee pflegte und später die Erbauung des Hagbergturms vorantrieb.
Als sich der Verschönerungsverein 1936 auflöste, wurde der Albverein – mit gebremster Begeisterung – Besitzer des Turms. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die Ortsgruppe unter dem Wirken von Carl Merz wieder auf. So ziemlich alle Honeratiosen des Ortes schlossen sich dem Albverein damals an.
Auf Merz folgte Eugen Betz als Vorsitzender, der die Mitgliederzahlen enorm steigerte, indem er als Lehrer seine Schüler zum Beitritt bewog. Selbst wenn man dies heute so sicher nicht mehr täte, wäre es doch „insgesamt noch sehr wirkungsvoll und wünschenswert, wenn in den Schulen auf das Verständnis für die Erhaltung der örtlichen Kultur- und Heimatpflege wieder mehr Wert gelegt würde“, betonte Herbert Volland. Vielleicht ließe dann auch das Problem der Müllablagerung in der Landschaft wieder nach.
Nach Betz folgte der Zahnarzt Gänsslen und 1972 habe er auf Bitten von Gustav Kunz den Vorsitz der Ortsgruppe übernommen, fuhr Volland fort. Zu den Aufgaben des Albvereins gehöre nach wie vor die Pflege der Wanderwege. Die werde leider seit einigen Jahren von ein paar unvernünftigen Mountainbikern erschwert. „Wenn diese Personen sich an der Wegpflege beteiligen würden, wäre es vielleicht besser um den Erhalt und die Pflege der Wege gestellt“, meinte der Vorsitzende.
Volland warb dafür, sich an den Veranstaltungen der Albvereins-Ortsgruppe zu beteiligen. Man wandere nicht nur um Gschwend herum, sondern ’sei auch auf der Alb, im Hohenlohischen, im Ries oder im Schönbuch und Unterland anzutreffen. Besonders interessant seien auch die mehrtägigen Ausfluge, wie zum Beispiel dieses Jahr die Fünf-Tages-Tour nach Slowenien.
Hier noch ein paar Impressionen von unserem Jubiläumsabend:


















