Von Eckartshausen zum Burgbergturm

Wanderung am 8. September 2019 zum Burgbergturm

Die Wanderung begann am Bahnhof in Eckartshausen bei Ilshofen und wurde von Ute Geier und Dieter Kilian geführt.

Vom Bahnhof wanderten wir nach Überschreiten der Bahnlinie Schwäbisch Hall-Hessental/Crailsheim durch das Wohngebiet Seenäcker in Richtung Ölhaus und Ochsenstell bis zur Abzweigung bei den Buchklingenseen. An diesen links vorbei aufwärts bis zur Kreuzung in der Nähe der bereits im Absterben befindlichen Naturdenkmal (ND) Markgrafeneiche. Von der Kreuzung führte der Wege über den Herrenbach in Richtung der ND Kaiserlinde. Von ihr nach Westen aufwärts zum Burgbergturm des Schwäbischen Albvereins auf 534 m Höhe. Hier stand im ausgehenden Mittelalter ein Kloster an dessen Existenz heute eine Erinnerungstafel mit einem Modell erinnert. Nach einer ausgiebigen Einkehr und einer Turmbesteigung mit der phantastischen Sicht bis zu den Kaiserbergen der Schwäbischen Alb im Süden und Rundblick über die Crailsheimer Hart im Osten bis über die Hohenloher Ebene im Nordwesten bis zu den Waldenburger Bergen wurde der Abstieg angegangen.

Nach ca. 500 m Weg wurden rechter Hand drei mächtige Mammutbäume angeschaut, welche im vorherigen Jahrhundert von der damaligen Forstverwaltung angepflanzt wurden. Sie zeigen alle eine außergewöhnliche Form. Der erste ist in der Mitte gespalten, ein zweiter am Fuß zusammen- gewachsen und der dritte hat sich aus einer Wurzel entwickelt. Nun ging es weiter bergab, vorbei an der Dioxin-Endlagerstätte (nach einem Chemie-Unfall in einer Firma in der Nähe) durch das Waldgebiet Hohenschlag. Vorbei an der Erinnerungsstätte „Roth Ruhe“ erreichten wir wieder Eckartshausen.